Die Geschichte des Welttags des Buches

Der Welttag des Buches geht auf eine alte katalanische Tradition zurück. Zum Namenstag des Volksheiligen Sant Jordi (Sankt Georg) beschenken sich die Menschen in der Region um Barcelona mit Rosen. Seit 1923 werden auf Initiative der Buchhändler auch Bücher verschenkt, allein 1995 vier Millionen Exemplare an einem einzigen Tag. Der 23. April ist besonders in Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens, ein Kulturereignis mit Volksfestcharakter.
 

Welttag des Buches neutral

Auf Antrag Kataloniens erklärte die UNESCO 1995 den 23. April zum Welttag des Buches. Damit wollte die UNESCO-Generalkonferenz Büchern und Autoren symbolisch ihre Hochachtung zollen, weil Bücher, wie die UNESCO-Resolution feststellt, "geschichtlich gesehen entscheidende Bedeutung für die Verbreitung und Bewahrung von Wissen hatten".

Auch heute - so die UNESCO weiter - leisten Bücher einen wichtigen Beitrag für die Pflege unterschiedlicher kultureller Traditionen und fördern weltweit Verständnis, Toleranz und Dialog. Darüber hinaus soll der Welttag des Buch insbesondere jungen Menschen Freude am Lesen vermitteln.

Am Welttag beteiligen sich Länder wie Australien, Kanada, Spanien, Griechenland, Schweden, Großbritannien, Italien, Frankreich, Schweiz, die Elfenbeinküste, Mosambik, Puerto Rico und Kuba mit speziellen Aktivitäten zur Leseförderung.

  

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