Urbaner Idealismus: der astikos Verlag

Daniel Bräuer und Nikk Schmitz sind Astiküsse. So nennen sie sich als Mitglieder ihres Verlages. Gegründet haben sie den astikos Verlag 2015. Zu dritt, gemeinsam mit einem Freund, mit dem sie seit längerer Zeit den Plan schmiedeten, die eingefahrenen Strukturen zu durchbrechen. Zwischenzeitlich besteht der Verlag aus einem ganzen Netzwerk an Gleichberechtigten. Und einer großen Vision.

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CLAUS: Kennengelernt hab ich euch als „Herrn Bräuer“ und „Herrn Schmitz“, jetzt duzen wir uns sofort. Gehört das zur Philosophie von astikos?
Nikk Schmitz: Auf jeden Fall!
Daniel Bräuer: Obwohl... Zu Jo Lendle bei Hanser würde ich wahrscheinlich schon „Herr Lendle“ sagen... Aber in der Buchbranche kommt man doch eigentlich immer recht schnell zum Du...
Nikk: Aber das hat nichts mit mangelndem Respekt zu tun, sondern eher mit flachen Hierarchien.

CLAUS: So wie in eurem Verlag?
Nikk: Richtig. Es gibt bei uns nicht DEN Chef, der das Sagen hat und dann auch auf Gedeih und Verderb gesiezt werden muss. Sondern wir sind eine konsensdemokratische Genossenschaft und wollen genau dieses Denken auch leben. OK, man muss sagen, wir haben inzwischen eine gewisse Hierarchie eingeführt, einfach um uns das Arbeiten ein bisschen zu erleichtern, aber wir finden generell, dass diese strengen Hierarchieetagen in der heutigen Zeit obsolet sind.
Daniel: Außerdem sind sie nicht zukunftsführend. Formell als Genossenschaft haben wir einen Vorstand, das schon, aber unter uns sehen wir uns alle auf Augenhöhe mit gleichem Mitspracherecht.

CLAUS: Aber es muss ja trotzdem ein einzelner die Idee gehabt haben, einen Verlag gründen zu wollen?
Daniel: Tatsächlich. Wir haben einen gemeinsamen Freund, Jannis Plastargias. Der ist unter anderem Autor und hatte die Ursprungsidee.
Nikk: Genau, denn er selber war schon seit längerer Zeit unzufrieden damit wie festgefahren die Strukturen in den Verlagen sind und wollte dieses ganze starre Denken mit einem eigenen Verlag aufbrechen.
Daniel: Dann haben wir uns mal in Frankfurt getroffen und kurzerhand entschlossen, diese Idee zu verfolgen und gemeinsam einen Verlag zu gründen. Als Gründer sind wir also zu dritt.
Nikk: Und der Verlag sollte einer sein, der die Dinge anders angeht. Wir wollten vor allem gute Bücher machen und dann haben wir uns hingesetzt und einfach so ein Wolkenschloss entworfen, was wir gerne alles machen würden und was wir dafür alles brauchen. Zuerst brauchten wir eine Gesellschaftsform und einen Business Plan. Am wichtigsten dabei war uns eben, dass wir alle das gleiche Mitspracherecht haben. Und so kam dann eigentlich nur eine Genossenschaft in Frage. Zusätzlich ist bei der Genossenschaft das finanzielle persönliche Risiko auch kleiner.
Daniel: Und eigentlich haben wir uns das Ganze auch ein wenig abgeschaut, nämlich von Uwe Lübbermann, der damals auf den Pub´n´Pub-Treffen erklärt hat, wie er sich ein Unternehmen vorstellt, bei dem alle das gleiche Mitspracherecht haben.

CLAUS: Ihr seid also ein genossenschaftlicher Verlag. Auf eurer Website stehen aber noch mehr Schlagworte, mit denen ihr euer Motto verfolgt „Verlag neu zu denken“, nämlich, nehmen wir doch zum Beispiel: postkapitalistisch. Wie das denn?
Nikk: Wir sehen uns nicht als ein Unternehmen innerhalb der marktwirtschaftlichen Tradition, wo es um Gewinnmaximierung geht. Uns geht es darum, alle Beteiligten an einem Projekt fair zu entlohnen.
Daniel: In der Satzung ist auch festgehalten, dass es nicht das Ziel des Verlages ist, Gewinne auszuschütten. Umsatz macht er natürlich, der Verlag. Aber eben keinen übermäßigen Gewinn.

CLAUS: Das bedeutet dann aber auch, dass ihr mit dem Verlag nicht euren Lebensunterhalt sichert?
Nikk: Doch, das soll zumindest irgendwann so sein.
Daniel: Und wir arbeiten dran. Wir diskutieren bei jedem Projekt neu, wie die Verlagserlöse zwischen den Autoren, den Herstellern, den Illustratoren und den anderen Beteiligten aufgeteilt werden und was übrig bleiben muss, gewissermaßen als Rücklage im Verlag, um laufende Kosten zu decken.
Nikk: Aber klar, mit astikos können wir noch nicht unsere Brötchen verdienen. Wir arbeiten alle mehr oder weniger Vollzeit und machen das Projekt Verlag nebenher. Momentan wirft er natürlich noch nicht genug ab, um irgendjemanden angemessen zu bezahlen. Das heißt, gerade ist er noch ein sehr idealistisch getriebenes Ding... Daniel: Die, die bei uns mitmachen, machen es ja auch freiwillig, weil sie an die Idee glauben...
Nikk: Weil sie an die Titel glauben...
Daniel: Weil sie Lust haben, gute Bücher zu machen.
Nikk: Und das schöne ist, dadurch, dass wir gar nicht die Erwartung haben, großes Geld mit den Büchern zu machen, können wir uns ganz anderen Texten annehmen. Zum Beispiel haben wir einen Titel kurz vor Veröffentlichung der sich mit dem Transgender-Thema auseinandersetzt und das ist jetzt was, was so vielleicht nicht auf dem Publikumsmarkt erscheinen würde.

CLAUS: Welche Titel erscheinen denn überhaupt bei euch?
Daniel: Alles, was in irgendeiner Weise mit dem Stadtleben zu tun hat. „Urban leben – urban lesen“ ist ja unser Slogan.
Nikk: Der uns auch hilft, uns auf kein Genre festzulegen. Ob Roman oder Sachbuch, bei uns findet das Platz, was auf irgendeine Weise reflektiert, was das Zusammenleben in der städtischen Vielfalt ausmacht.

CLAUS: Das heißt, was euch eigentlich zusammenhält bei astikos ist die Leidenschaft für das Buch?
Nikk: Ja klar, uns geht’s darum gute Texte und schöne Bücher zu machen. Und schöne Bücher sind außerdem nicht nur gedruckt schön, sondern eBooks sind genauso richtige Bücher wie Printbücher.
Daniel: Wobei wir da auch schon dazulernen mussten. Früher war uns der Ansatz „digital first“ sehr wichtig und wir wollten ein Buch nur dann auch gedruckt verlegen, wenn die entsprechende Nachfrage da ist. Aber sobald es um Presse, um Lesungen, um Veranstaltungen geht, dann hilft es einfach, was vorweisen zu können und den Zuhörern die Chance zu geben, ein gedrucktes Buch zu kaufen.

CLAUS: Schöne Bücher als idealistisches Projekt, schön und gut, aber durch welche Arbeiten könnt ihr denn tatsächlich eure Mieten bezahlen?
Daniel: Ich bin bei OverDrive. Das ist ein Dienstleister, über den Bibliotheken ihren Verleih von eBooks und Hörbüchern organisieren. Wir kümmern uns gewissermaßen darum, dass die Ausleihe funktioniert, also regeln den kompletten technischen Hintergrund. Bibliotheken sind unsere Kunden, kaufen das, was sie verleihen wollen, bei uns ein und stellen es dann bei sich auf der Website zur Verfügung. Die Stadtbibliothek München macht das zum Beispiel auch.

CLAUS: Das heißt, Du bist eigentlich…?
Daniel: Vertriebler. Aber studiert hab ich BWL. Und in die Buchbranche wollte ich auch nicht sofort. Dass ich da hin will, musste ich erst lernen. Nach dem Studium hab ich mich nämlich erst mal selbstständig gemacht. Und das ging dann schief. Und dann hab ich mir eine Auszeit genommen und mich gefragt, wo es denn mit mir hingehen könnte. Freunde haben mich dann erst auf die Buchbranche gebracht. Ich hab also recherchiert, buchreport, Börsenblatt und so, was man halt so online rausfindet. 2013 hab ich dann über den Börsenverein bei ProtoType mitgemacht und habe so Leute kennen gelernt, selbst viel gelernt und einen Überblick über die Branche bekommen und so verlief dann mein Weg. Ich war dann auch bei jeder Buchmesse dabei, habe dann Jannis und Nikk kennen gelernt und jetzt sitzen wir hier und machen astikos.

CLAUS: Und du, Nikk?
Nikk: Ich mache momentan etwas, was nur am Rande mit der Branche zu tun hat. Ich arbeite in einer Anwaltskanzlei als Ermittler. Aber dass ich in der Verlagsbranche sein will, wusste ich schon früh. Meine ersten Erfahrungen habe ich bei einem Praktikum in einer Literaturagentur gemacht.
Daniel: Der Nikk hat dort sogar einen Bestseller aus den Manuskripten rausgefischt.
Nikk: Tatsächlich. Als Praktikant hatte ich auch die Aufgabe, die unverlangt eingesandten Manuskripte zu prüfen und darunter war auch „Mutter, wann stirbst du endlich“, ein Titel, der dann auch erschienen und tatsächlich auf der Spiegel Bestsellerliste gelandet ist. Ja … Nach dem Studium bin ich dann quer in die Herstellung reingerutscht, habe erst digitale Herstellung gelernt und dann habe ich nochmal ein Volo bei Dorling Kindersley gemacht, in der Print Herstellung. Währenddessen haben wir aber auch schon angefangen, astikos zu gründen, also das überschneidet sich alles ein bisschen.

CLAUS: Aber studiert hast du auch?
Nikk: Ja, englische Literaturwissenschaft und eigentlich auch mit dem Ziel ins Lektorat reinzukommen. Aber das hat sich glücklicherweise nie ergeben. Bei astikos hatte ich die Möglichkeit mich bei einem Projekt als Lektor auszuprobieren und dabei festgestellt, dass das nicht so mein Ding ist. Deswegen bin ich inzwischen ganz froh über die Umwege, die mein Werdegang genommen hat. Daniel: Man kann es ja auch vorher gar nicht wissen, wo man landen will. Natürlich muss man ein Ziel vor Augen haben, um überhaupt mal loszulaufen, aber dann muss man offen sein, herauszufinden, was einem liegt.
Nikk: Vor allem denkt am Anfang irgendwie jeder, es ist der Traumjob in der Verlagsbranche Lektor zu sein, direkt am Text zu arbeiten. Aber wie kreativ viele andere Jobs in der Branche sein können, das weiß man oft vorher gar nicht. Gerade zum Beispiel in der Herstellung, wie viel Spaß es macht, den Satz, das Layout zu verändern und zu sehen, wie sich damit der Text und das Lesen verändert – das macht Spaß! Und das wusste ich zu Beginn meines Studiums überhaupt nicht!

CLAUS: Lohnt es sich, sich auch heute eine Zeit des Ausprobierens zu nehmen?
Daniel: Auf jeden Fall! Nikk: Ja sicher! Und das wollen wir ja auch gerade mit astikos durchbrechen, diesen geradlinigen, stur auf ein Ziel zugehenden Weg. In jedem Unternehmen, das Ideen verfolgt, braucht man viel verschiedenen Input, wir brauchten Daniels BWL-Studium zum Beispiel sehr! Jannis und ich wären da schon von Beginn an gescheitert. Er hätte gesagt, google mal Geschäftsform, ich hätte gesagt, google doch selber und dann wär die Idee des Verlags tot gewesen.
Daniel: Das Knowhow aus den verschiedenen Richtungen ist es doch gerade auch, wovon die Buchbranche lebt, ich kenn zum Beispiel auch zwei promovierte Biologen, die jetzt im Verlag arbeiten.

CLAUS: Das heißt – wer könnte bei euch mitmachen bei astikos?
Daniel: Eigentlich jeder, der Lust hat! Ob geradliniger Lebenslauf oder vollkommener Quereinsteiger.
Nikk: Genau, schreibt uns einfach eine Email. Dann lernen wir uns kennen und schauen, ob das mit dem Team klappen würde, denn als Genossenschaft muss man ja auch auf die Dynamik achten. Aber prinzipiell: Jeder, der unsere Idee gut findet und mitarbeiten möchte, ist herzlich willkommen!

CLAUS: Danke für´s Gespräch!

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