Vor lauter Volo seht ihr den Verlag nicht mehr?

Volontariate im Vergleich

Das Volontariat in der Buch- und Medienbranche ist ebenso umstritten wie frequentiert. Ausdifferenzierungen gibt es unzählige - je nach Verlag, Ausrichtung und Aufgabenbereich. Wer also mit dem Gedanken spielt, eine Volontariat anzufangen, der sollte sich vorab genau informieren, denn Fakt ist: Volo ist nicht gleich Volo. Zwei, die darüber bestens Bescheid wissen, sind Marion Preuß und Nadine Estermann. Für CLAUS stellen sie ihre Volontariate gegenüber und helfen euch ein wenig, die Orientierung zu behalten.

BN_BunteUndMvg

CLAUS: Marion, Nadine, – ihr seid beide Volontärinnen. Gleiche Bezeichnungen für sehr unterschiedliche Bereiche. Wo macht ihr eure Volontariate?
Marion: Ich mache mein Volontariat beim mvg Verlag, einem Imprint der Münchner Verlagsgruppe. Der Verlag publiziert Sachbücher und Ratgeber zum Thema Psychologie und Selbsthilfe, Familie, Sexualität und Partnerschaft und auch zu den Bereichen Kreatives Arbeiten und Do it yourself.
Nadine: Und ich volontiere im Burda Verlag. Momentan bin ich bei der Zeitschrift BUNTE in München. BUNTE ist meine sogenannte Stammredaktion. Ich wechsle aber noch in eine zweite Redaktion, im August und September bin ich bei der Elle Deco und im zweiten Jahr des Volontariats gehe ich noch in eine Drittredaktion. Zudem gehe ich auf die Burda Journalistenschule, was insgesamt etwa sechs Monate meiner Ausbildung ausmacht.

BN_NadineEstermannNadine Estermann - Volontärin Burda© Nadine Estermann

CLAUS: Das klingt schon mal spannend. Was gehört denn zu euren täglichen Aufgaben?
Marion: Als Volontärin im Buchverlag lernt man den kompletten Prozess der Buchwerdung kennen – von der Akquise eines Manuskripts beziehungsweise Autors bis hin zum endgültigen Druck eines Buches. Man erhält einzelne Aufgaben, die man in Abstimmung mit den Lektoren und der Programmleitung bearbeitet. Man muss zum Beispiel Manuskripte prüfen, korrigieren, redigieren oder auch die Übersetzung koordinieren. Man begleitet also vollständig den Vorgang, ein Manuskript satz- und schließlich druckfertig zu machen, das heißt, man arbeitet auch viel mit den anderen Abteilungen zusammen, mit der Graphik, der Herstellung, dem Vertrieb, der Presse. Ich arbeite auch an der Programmplanung mit. Ich schreibe Vorschauen und Klappentexte, helfe bei der Titelfindung oder bin bei den Coverbriefings dabei. Außerdem lerne ich eine Menge über rechtliche Fragen, denn es müssen Autorenverträge erstellt werden oder Rechteanfragen an internationale Verlage und Agenturen gestellt werden. Zwei Mal im Jahr nehme ich auch an den Vertreterkonferenzen teil und natürlich fahre ich zu den Buchmessen. Auf jeden Fall geht es nicht nur darum, die ganze Zeit zu lesen.
Nadine: Bei mir sind die täglichen Aufgaben auch ganz unterschiedlich, aber natürlich geht es nicht um die Wertschöpfungskette Buch, sondern darum, ein Magazin zu machen. Viel ist reine Recherchearbeit, entweder um sich in aktuelle Themen einzulesen, Hintergrundinfos zu bekommen, oder um neue Themen zu finden. Dazu gehören natürlich Interviews mit Promis und manchmal darf man auch auf einen Red Carpet oder zu einem Presse-Event, um dort Infos und Bilder zu bekommen und danach darüber zu berichten. Neulich war ich zum Beispiel auf dem New Faces Award dabei. Das war sehr spannend, mal auf einem Red Carpet zu stehen und Prominente zu treffen.

BN_MarionPreußMarion Preuß - Volontärin mvg© Andrea Krüger

CLAUS: Und wie sind eure Volos aufgebaut? Gibt es einen geregelten Ablauf? Wie lange dauern sie?
Nadine: Mein Volo dauert zwei Jahre und für den gesamten Jahrgang gibt es eine genau geregelte Agenda. Am Anfang der Ausbildung sind alle gemeinsam vier Monate lang an der Burda Journalistenschule in Offenburg und arbeiten sich vertieft in die journalistische Theorie ein. Dann kommen sechs Monate in der Stammredaktion, danach zwei Monate in der Zweitredaktion, das heißt, hier tauschen die insgesamt zwanzig Volontäre im Jahrgang ihre Stammredaktionen. Danach geht es wieder in die ursprüngliche Stammredaktion, im Frühling dann wieder zwei Monate nach Offenburg und im Sommer in die Drittredaktion. Am Ende präsentieren die Volontäre dann Abschlussprojekte, unter anderem vorm Verleger. Diese Projekte werden in der zweiten Schulphase erarbeitet. Was das sein wird, wissen wir bisher noch nicht.
Marion: Mein Volontariat ist etwas kürzer, es dauert 18 Monate. Es gibt keinen genauen Ablaufplan, denn theoretisch ist die Wertschöpfungskette Buch ja immer gleich. Praktisch gibt es aber immer wieder Dinge, die etwas anders ablaufen. Insofern ist der Arbeitsablauf auch immer etwas adaptierter. Was es ja aber auch spannend macht. Zu Beginn des Volos lernt man Schritt für Schritt, wie alles funktioniert, währenddessen erhält man entsprechende Aufgaben. Mit der Zeit bekommt man mehr Verantwortung und darf Teile von Projekten eben auch selbst betreuen. Unser Verlag organisiert auch immer wieder Runden mit den Volontären und den Azubis, bei denen man die einzelnen Abteilungen des Verlages nochmal besser kennenlernen und Fragen stellen darf oder kann. Manchmal machen wir auch gemeinsame Ausflüge, zum Beispiel waren wir letztens in einer großen Druckerei. Das war ziemlich beeindruckend!

CLAUS: Habt ihr Betreuer? Und regelmäßige Gespräche?
Marion: Als Lektoratsvolontärin ist mein erster Ansprechpartner unsere Programmleiterin. Aber auch die anderen Lektoren im Verlag helfen immer gern. Natürlich holt man sich auch Tipps bei den Volontären und Azubis, die schon etwas länger im Verlag sind, oder informiert sich in den anderen Abteilungen des Verlages. In regelmäßigen Abständen gibt es dann Feedbackgespräche. Das ist wichtig, um einfach abschätzen zu können, wie es läuft, was man noch verbessern kann, worauf man mehr achten sollte und natürlich auch, um zu sehen, was bisher gut war.
Nadine: Ich habe eine feste Betreuerin, die mich auch schon beim Aufnahmetest begleitet hat. Sie ist meine Ansprechpartnerin und für alle Fragen rund ums Volo da. Dann habe ich natürlich noch meinen Ressortleiter in der Redaktion und viele Kollegen. Je nachdem, um was es geht, kann ich die Kollegen spezifisch ansprechen. Aber meine feste Ansprechpartnerin bleibt über die zwei Jahre im Volo die gleiche.

CLAUS: Was sind bei euch jeweils die Voraussetzungen, ein Volontariat zu beginnen?
Nadine: Die Voraussetzung, um bei Burda aufgenommen zu werden, war ein Praktikum im Verlag. Wer noch keins gemacht hat, kann aber auch im Vorstellungsgespräch überzeugen. Ein abgeschlossenes Studium, oder eine Berufsausbildung sollte man mitbringen, genauso wie Vorkenntnisse zum Beispiel aus einem Praktikum bei einer Tageszeitung oder einer Onlineredaktion. Dann muss man noch einen zweitägigen Aufnahmetest bestehen. Der besteht aus einem Wissenstest, Kreativtest, Schreibübung und einem Gespräch mit einigen Chefredakteuren und dem Schulleiter der Journalistenschule.
Marion: Die Voraussetzung für ein Buchverlagsvolontariat ist meistens erstmal ein wissenschaftlicher Hochschulabschluss. In welchem Fachbereich hängt auch vom Programm des Verlages ab, aber ein Abschluss in Germanistik, Kulturwissenschaften oder einem vergleichbaren Fach ist immer gut. Dann sollte man erste Erfahrungen in der Verlagsbranche mitbringen, natürlich medienaffin sein und ein Gespür für Trends haben und auch Ideen. Kreativität hilft, denn es geht ja darum, neue spannende Bücher zu machen. Aber auch Geduld, Flexibilität und Leidenschaft fürs Buch sind wichtig. Und man sollte keine Angst haben, Fragen zu stellen.

CLAUS: Aus welcher Motivation habt ihr euch für ein Volontariat entschieden?
Marion:
Ich habe Germanistik und Latein studiert. Ich mag Sprache und Geschichten und war schon immer an den verschiedensten Themen aus allen möglichen Bereichen interessiert, darunter besonders Psychologie und Philosophie. Dann habe ich mich gefragt, wo oder wie ich dem am besten weiterfrönen kann. Zum Ende meines Studiums habe ich dann ein Praktikum im Lektorat des Klett-Cotta Verlages in Stuttgart ergattert. Das war eine sehr gute Zeit und eine Erfahrung, die mich darin bestärkt hat, weiterzumachen. Danach habe ich in einer Literaturagentur in München gearbeitet und bin nun als Volontärin im Verlag angestellt. Bisher habe ich diesen Weg nicht bereut.
Nadine: Ich habe während des Studiums mein Praxissemester bei BUNTE absolviert und wurde dann für ein Volontariat vorgeschlagen. Das hat mich natürlich riesig gefreut und ist eine tolle Chance. Ich finde ein Volontariat ist super, um einen Einstieg ins Berufsleben zu bekommen, da man auch nach einem Studium noch unglaublich viel lernt und man Kontakte knüpfen und Berufserfahrung sammeln kann.

CLAUS: Verlag ist nicht gleich Verlag – wie habt ihr euch im Vorfeld informiert, welche Art von Verlagsarbeit euch interessiert?
Marion: Bei mir war das zuerst mal kein bewusst vollzogener Prozess und ich habe den Gedanken auch nicht konkret verfolgt. Ich muss zugeben, dass ich beruflich schon viel ausprobiert hatte, um zu sehen, was am besten oder eben gar nicht zu mir passt. Ich hatte mehrere Jobs und Praktika, unter anderem in einer Anwaltskanzlei, in der Marktforschung und als Tutorin an der Universität, aber auch in der Gastronomie. Auch bei der Zeitung war ich kurz. Aber durch meine ersten Erfahrungen in der Buchbranche habe ich dann gemerkt, dass die Lektoratsarbeit die Arbeit ist, die ich sehr gerne weitermachen möchte.
Nadine: Ich dagegen wollte schon immer Journalistin werden und fand den Magazinjournalismus schon immer sehr spannend. Ich war vorher als Redaktionsassistentin beim Jugendmagazin Mädchen tätig, wollte aber auch in den Peoplejournalismus reinschnuppern. Da ist BUNTE natürlich perfekt!

CLAUS: Wem würdet ihr eure Volontariate empfehlen?
Nadine: Jungen Leuten, die wissbegierig und fleißig sind. Bei BUNTE muss man natürlich promi-interessiert sein. Offen und selbstbewusst zu sein, schadet auch nicht. Um generell im Journalismus Fuß zu fassen, ist ein Volontariat meiner Meinung nach ideal. Und dann ist bei uns ja auch noch die Journalistenschule integriert, auf der man wirklich viel dazulernt. Und es macht einen riesigen Spaß.
Marion: Ich denke, allen, die einen qualifizierten Berufseinstieg in die Verlags- und Medienbranche suchen und sich natürlich mit dem jeweiligen Beruf bzw. Aufgabenfeld identifizieren können, für die passt ein Volontariat. Bücher zu mögen oder eben gern zu lesen, ist sicher wichtig, macht aber nur einen Teil der Lektoratsarbeit aus. Sie besteht aus so viel mehr. Dessen sollte man sich bewusst sein. Aber wenn man es für sich entdeckt, lässt es einen nicht mehr los.

CLAUS: Was wollt ihr danach machen? Wie stellt ihr euch eure Berufsbilder vor?
Nadine:
Ich möchte auf jeden Fall im Journalismus bleiben und bin gespannt was noch so auf mich zukommt.
Marion: Ich schreibe momentan noch an meiner Dissertation und danach möchte ich sehr gerne weiter als Lektorin arbeiten. Ich kann mir aber auch vorstellen, in einer Literaturagentur anzufangen.

CLAUS: Danke euch beiden. Und weiter viel Erfolg!

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