Von der Suche nach fast verschollenen Büchern und dem Austausch in einer kleinen großen Familie

Cigdem Aker ist Rights Manager bei der Holtzbrinck Publishing Group und 1. Vorsitzende der Jungen Verlagsmenschen. Mit CLAUS hat sie über ihre Arbeit im Bereich der Digitalisierung der Backlist, ihren Werdegang und die Bedeutung des Netzwerkens in der Buchbranche gesprochen.

BN_CLausInterview_CigdemAker© Björn Gallinge

CLAUS: Wovon manche noch träumen, hast du schon geschafft – den Einstieg in die Buchbranche. Magst du zunächst etwas über deinen Arbeitgeber sagen?
Cigdem Aker:
Die Holtzbrinck Publishing Group ist eine der größten Verlagsgruppen Deutschlands und agiert in Deutschland sowie international. Zu ihr gehören unter anderem S. Fischer, Rowohlt oder auch die MacMillan Publishing Group im englischsprachigen Markt. Der Unternehmensbereich Holtzbrinck ePublishing kümmert sich um digitale Themen. In München arbeiten die Kollegen an neuen digitalen Projekten und in Frankfurt kümmern wir uns um die Digitalisierung der Backlist. Ich selbst arbeite in Frankfurt als Rights Manager.

CLAUS: Was genau sind die Aufgaben eines Rights Managers in einem Verlag oder einer Verlagsgruppe?
CA:
Es geht allgemein um Lizenzen. Rights Manager kümmern sich normalerweise um den Rechteverkauf und die weitere Verwertung von Büchern, z.B. als Taschenbuch, Hörbuch oder auch für den Abdruck in Zeitschriften, aber auch als Übersetzungen im Ausland. Da gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Für den Rechteeinkauf sind in der Regel die Lektorate zuständig. Da wir es bei dem Backlist-Projekt aber mit vergriffenen Büchern zu tun haben, deren Lizenz oft schon ausgelaufen ist, ist es meine Aufgaben, die Rechte neu einzukaufen.

CLAUS: Welche Fähigkeiten braucht ein guter Rights Manager?
CA:
Man braucht, anders als die meisten denken, kein abgeschlossenes Jurastudium. Man sollte sich mit dem Urheberrecht auskennen, indem man zum Beispiel Vorlesungen zu dem Thema im Studium besucht, und es ist von Vorteil, die Struktur und die Arbeitsabläufe in Verlagen und Literaturagenturen zu kennen. Ansonsten spielen Kommunikation, Verhandlungsgeschick und Begeisterung für die eigenen Produkte eine große Rolle. Es geht viel darum Verträge auszuhandeln und da ist es gut, wenn man ein Gespür für den Verhandlungspartner hat und hinter dem eigenen Produkt steht. Mein Ziel ist es immer das bestmögliche Ergebnis auszuhandeln und einen Vertrag abzuschließen. Gute Sprachkenntnisse in mindestens einer Fremdsprache sind auch von Vorteil. Viel in meinem Arbeitsalltag läuft auf Englisch ab. Eine weitere Fremdsprache, wie zum Beispiel Spanisch zu beherrschen, bringt weitere Pluspunkte und erleichtert den Austausch mit ausländischen Verlagen und Rechteinhabern.

CLAUS: Du gehörst zu den Menschen die dafür sorgen, dass wir auch ältere Bücher auf unseren Readern lesen können. Wie wird entschieden, was wir in Zukunft digital lesen können?
CA:
Von den Lektoren bekomme ich meist fertige Listen. Manchmal werden alle Titel eines Autors digitalisiert oder es wird danach ausgewählt, was sich als gedrucktes Buch bereits gut verkauft hat und das wird dann auch für den digitalen Markt übernommen. Es kommt aber durchaus auch vor, dass wir die Listen noch abändern. Da habe ich schon ein bisschen Spielraum.

CLAUS: Die Titel stehen fest. Wie geht es dann weiter?
CA:
Zunächst müssen die Rechte neu eingekauft werden. Entweder weil die Verwertung als E-Book und die digitale Verwertung mit den alten Verträgen noch nicht abgedeckt waren oder weil die Verträge im Laufe der Zeit ausgelaufen sind. Hierfür muss ich dann zunächst herausfinden, wer für den Einkauf der Rechte der richtige Ansprechpartner ist. Meist ist die Veröffentlichung der Titel schon eine Weile her. Wenn dann zum Beispiel der Autor verstorben ist, müssen die Erben oder der richtige Ansprechpartner ausfindig gemacht werden. Bis so ein Vertrag steht und von beiden Seiten unterschrieben ist, kann auch mal ein halbes Jahr Zeit vergehen. Da habe ich am Anfang selbst gestaunt. Sind die Verträge da, geht es in die Produktion. Wir brauchen drei Exemplare der gedruckten Ausgabe. Hier muss ich dann auf die Suche gehen, zum Beispiel in Antiquariaten. Es ist spannend, was man in den gebrauchten Büchern alles findet. Von Kinotickets über alte Ausleihkarten aus Bibliotheken habe ich schon einiges in diesen Büchern entdeckt. Und manche Bücher sind auch gar nicht so leicht zu finden.

CLAUS: Erstaunlich, dass Titel anscheinend manchmal einfach (fast) verschwinden. Diese Bücher sind dann aber noch „analog“. Wie geht es weiter?
CA:
Habe ich die Exemplare zusammen, müssen die Seiten eingescannt werden, um dann eine Datei daraus zu generieren, die sich später zu einem E-Book verarbeiten lässt. Dieses übernehmen meine Kollegen aus der Produktion, die sich dann auch um die Kontrolle bzw. Korrektur der fertigen Dateien kümmern. Zeitgleich mit dem E-Book erscheint auch immer eine Taschenbuchausgabe als Print to Order, das heißt diese wird gedruckt sobald ein Kunde das Buch bestellt. Pro Monat sind es so circa 70 bis 80 neue Titel, die wir herausbringen.

CLAUS: Das klingt nach einem sehr spannenden und abwechslungsreichen Aufgabengebiet. Wie bist du zu Holtzbrinck ePublishing gekommen und welche Voraussetzungen hast du mitgebracht?
CA:
Schon während meines Studiums Buchhandel/Verlagswirtschaft in Leipzig habe ich meinen Fokus auf Digitalisierung und E-Books gelegt. Ich sehe hier gerade für junge Menschen eine gute Perspektive in der Branche. In dieser Zeit habe ich möglichst viele praktische Erfahrung durch Nebenjobs gesammelt. Nach meinem Bachelor bin ich ein bisschen gereist und bekam dann von der ZEIT das Angebot ein E-Book-Projekt zu betreuen. Noch während meines anschließenden Masterstudiums in Buchwissenschaft habe ich die Stellenanzeige meiner jetzigen Stelle entdeckt und mich sofort beworben. Seit September 2016 arbeite ich nun dort.

CLAUS: Welche Rolle haben bei deiner Bewerbung Kontakte gespielt, die du im Vorfeld sammeln konntest?
CA:
Ich kannte bereits die Personalleiterin eines Verlags der Holtzbrinck Verlagsgruppe und habe ihr meine Bewerbung gegeben, die diese dann weitergereicht hat. Also ich hatte schon Kontakte, aber spätestens beim Vorstellungsgespräch muss man auch ohne Vitamin B überzeugen.

CLAUS: Wie wichtig ist deiner Meinung nach das Netzwerken, um in der Buchbranche Fuß zu fassen?
CA:
Sehr wichtig! Es hilft einem aus der Masse der Bewerbungen herauszustechen, gerade als Berufseinsteiger. Was dem Bewerber natürlich auch einen Vorteil verschafft ist, wenn man sich während des Studiums schon irgendwo engagiert, zum Beispiel durch einen Nebenjob. Kulturelles Engagement oder die Organisation von Veranstaltungen sind auch eine gute Möglichkeit um Praxiserfahrungen zu sammeln. Trotzdem kann eine persönliche Empfehlung Türen öffnen. Gerade weil einige Stellen gar nicht ausgeschrieben werden, sondern unter der Hand besetzt werden. Darum lohnt es sich sicherlich, es direkt anzusprechen und zu kommunizieren, dass man gerade auf der Suche ist.

CLAUS: Dafür muss man aber zunächst die richtigen Leute kennenlernen. Wo kann man am besten netzwerken?
CA:
Die Jungen Verlagsmenschen sind natürlich eine gute Möglichkeit um Young Professionals kennenzulernen. Hier erfährt man durchaus auch von Stellen, die vielleicht nicht ausgeschrieben sind. Ansonsten würde ich sagen: Alumnitreffen. Dort trifft man Menschen, die den Einstieg schon geschafft haben. Kommt man mit einem Professor gut zurecht, empfiehlt sich auch dieser Kontakt. Die Professoren waren oder sind ja häufig aus der Branche. Eine weitere sehr gute Möglichkeit sind Branchen- oder Messepartys. Hier ist der Umgang locker und man kommt leicht und ungezwungen ins Gespräch. Bei Konferenzen trifft man ebenfalls Leute aus der Branche, lernt etwas und kann die Pausen nutzen, um neue Kontakte zu knüpfen. Auch Speed-Datings für Bewerber und Unternehmen, wie sie manchmal angeboten werden, sind eine gute Möglichkeit Kontakte zu knüpfen und man lernt direkt den richtigen Ansprechpartner für die Jobsuche kennen. Ich denke, es gibt da viele Möglichkeiten.

CLAUS: Hast du noch in paar Tipps, wie das Netzwerken klappt?
CA:
Es ist wichtig, Kontaktdaten auszutauschen und dann aber auch in Kontakt zu bleiben. Die sozialen Netzwerke erleichtern das sehr. Man kann zum Beispiel zum neuen Job gratulieren oder Beiträge liken. So fällt die Kontaktaufnahme leichter, wenn man für sich selbst etwas „einfordern“ möchte. Man kann gleichzeitig Interesse am Gegenüber zeigen und das Ganze ist nicht so einseitig. Die Messe ist auch eine super Gelegenheit um Kontakte zu pflegen. Ich treffe die Menschen direkt an ihren Ständen oder auf Veranstaltungen. Ich denke, es ist wichtig einfach Interesse an den einzelnen Personen und Unternehmen zu zeigen. Ein kurzes Gespräch um sich zu erkundigen, was es neues gibt und sich auszutauschen ist viel wert. Es sollte nicht der Eindruck entstehen, dass man nur daran interessiert ist, sich selbst zu präsentieren und einen Job abzugreifen.

CLAUS: Gibt es deiner Meinung nach irgendwelche No-Gos?
CA:
Das ist eine gute Frage… Ich denke meckern kommt nie gut an. Man sollte niemals schlecht über den aktuellen Arbeitgeber sprechen, sondern sich lieber auf die eigenen Ziele konzentrieren und überlegen, wie man sich weiterentwickeln möchte. Direkt mit der Bewerbung in der Hand zu Veranstaltungen oder zur Messe zu gehen, um sie irgendjemandem aus dem Verlag in die Hand zu drücken, bringt nicht viel. Meistens trifft man eh nicht auf die richtigen Ansprechpartner.

BN_JVM_2017

CLAUS: Du hast die Jungen Verlagsmenschen (JVM) schon angesprochen. Neben deiner Arbeit bei Holtzbrinck ePublishing bist du dort 1. Vorsitzende des Vereins. Was genau machen die JVM?
CA:
Der Junge Verlagsmenschen e.V. ist mit inzwischen über 760 Mitgliedern der größte Nachwuchsverein der Buch- und Medienbranche. Dabei ist er hauptsächlich regional organisiert in 14 Städtegruppen. Meist findet einmal pro Monat eine Veranstaltung in der jeweiligen Region statt, zum Beispiel Stammtische, Verlagsbesuche, Workshops. Unsere Mitglieder können dort neues Wissen erlangen, die eigenen Social Skills trainieren oder sich einfach austauschen. Außerdem ist es unser Anliegen dem Nachwuchs in der Branche eine Stimme zu geben und ich denke, dass gelingt uns schon sehr gut. Highlight ist in jedem Jahr unser großes Jahrestreffen, das normalerweise im Juli stattfindet.

CLAUS: Du engagierst dich nun schon ein paar Jahre im Verein. Hat dir das beim Netzwerken geholfen?
CA:
Bei den JVM ist es grundsätzlich leicht zu netzwerken. Es herrscht immer eine lockere Atmosphäre. Man kann ganz offen kommunizieren und auch schwierige Themen ansprechen. Die JVM sind wie eine kleine große Familie. Außerdem kann man bei den JVM auch Menschen außerhalb des Vereins kennenlernen. Wenn man sich selbst im Verein engagiert, geht das noch leichter. Zum Beispiel kommt man bei der Planung von Veranstaltungen viel mit Verlagen in Kontakt.

CLAUS: Was muss man tun, um die JVM als Plattform zum Netzwerken nutzen zu können?
CA:
Nicht viel. Jeder ist eingeladen bei den Treffen der Städtegruppen unverbindlich vorbeizuschauen. Als Mitglied hat man den Vorteil, dass man an Seminaren unserer Kooperationspartner vergünstigt teilnehmen kann. Es gibt auch keine besonderen Voraussetzungen um Mitglied zu werden. Man muss einfach den Mitgliedsantrag ausfüllen und uns zuschicken und zahlt dann den Mitgliedsbeitrag von aktuell 12 Euro im Jahr. Genauere Infos hierzu findet man auf der Homepage der JVM und natürlich kann man uns auch jederzeit ansprechen.

Vielen Dank für das Gespräch und ich hoffe du und CLAUS bleiben in Kontakt!

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