CLAUS zu Gast bei... Droemer Knaur

Rund 40 Azubis, VolontärInnen und Studierende folgten am Mittwoch, dem 24. Oktober 2012 der Einladung von CLAUS, dem NachwuchsNetzwerk und der Verlagsgruppe Droemer Knaur zu einer Verlagsführung mit anschließender Lesung von Friedrich Ani.

Nach kurzer Begrüßung durch Irena Schottner, Referentin für Aus- und Fortbildung beim Landesverband Bayern und Droemer Knaur-Geschäftsführer Josef Röckl wurden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen in Gruppen durch die Räumlichkeiten der Verlagsgruppe geführt.
In den Abteilungen Herstellung, Presse, Marketing, Lektorat, Vertrieb, Rechte und Lizenzen sowie eBusiness erzählten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von ihren Aufgaben und der Bedeutung ihrer Abteilung für den Verlag. Sie standen zudem für Fragen zur Verfügung, was regen Anklang fand. Katrin Vogl, Auszubildende bei der Verlagsgruppe Droemer Knaur war von der Veranstaltung begeistert: „Ich finde es toll, dass solche Veranstaltungen für den Branchennachwuchs angeboten werden. So können sich die Auszubildenden untereinander austauschen und lernen die verschiedenen Tätigkeitsfelder innerhalb der Buchbranche kennen.“

Nach dem Rundgang las der Münchner Autor Friedrich Ani aus seinem Buch „Süden“ über die Kriminalfälle des aus mittlerweile 13 Bänden bekannten ehemaligen Kommissars Tabor Süden. Organisiert wurde die Lesung von den Auszubildenden der Verlagsgruppe Droemer Knaur im 2. Ausbildungsjahr, Tim Ende, Ina Schulte-Uentrop und Katrin Vogl. Ani musste nicht lange überzeugt werden, eine Lesung für den Branchennachwuchs zu geben: „Als Buchmensch von Kindesbeinen an ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, Neulinge in der Branche zu ermutigen und zu begeistern. Aus dem gleichen Grund mache ich regelmäßig Lesungen in Schulen: das Buch ist und bleibt das Tor zur Zukunft der Menschheit.“

Im Gespräch mit Knaur-Lektorin Annette Weber gab Ani im Anschluss an die Lesung Einblicke in die Arbeit an seinen Büchern und beantwortete die vielen Fragen des Publikums. Wie die Charaktere ihm zeigen, wie die Geschichte verlaufen soll, dass es keinen Plan B zu seinem Wunsch, Schriftsteller zu werden gegeben habe und was für ihn einen spannenden Krimi ausmacht. Bei einem anschließenden Abendessen hatte der Branchennachwuchs die Möglichkeit sich auszutauschen.