Geschwister-Scholl-Preis

Sinn und Ziel des Geschwister-Scholl-Preises ist es, jährlich ein Buch jüngeren Datums auszuzeichnen, das von geistiger Unabhängigkeit zeugt und geeignet ist, bürgerliche Freiheit, moralischen, intellektuellen und ästhetischen Mut zu fördern und dem verantwortlichen Gegenwartsbewusstsein wichtige Impulse zu geben. Der Preis wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels - Landesverband Bayern e.V. gemeinsam mit der Landeshauptstadt München seit 1980 vergeben und ist mit € 10.000,- dotiert.

Ausgezeichnet wird ein Buch, das im Jahr der Preisverleihung oder im Jahr davor erschienen ist. Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Der Kulturausschuss der Stadt und der Vorstand des Verbands entscheiden über die Vergabe des Preises auf Vorschlag einer Fachjury.

Geschwister-Scholl-Preis 2016 für das Buch „Codename Caesar“ von Garance Le Caisne

BN_GSP 2016 Codename Caesar Cover

Für ihr Buch „Codename Caesar. Im Herzen der syrischen Todesmaschinerie“ (Verlag C.H. Beck) wird Garance Le Caisne mit dem 37. Geschwister-Scholl-Preis ausgezeichnet.

In der Jury-Begründung heißt es:
„Das Buch „Codename Caesar. Im Herzen der syrischen Todesmaschinerie“ von Garance Le Caisne erzählt die Geschichte eines syrischen Militärfotografen, eben jenes anonymen Caesar, der Zehntausende Fotos von den Ermordeten aus den Kerkern des Assad-Regimes kopiert und außer Landes geschmuggelt hat. (...) Die französische Journalistin Garance Le Caisne hat nach Monaten sein Vertrauen gewonnen – und seine Geschichte aufgeschrieben (...)"

Den vollständigen Text der Jury-Begründung sowie alle Informationen zum Geschwister-Scholl-Preis: www.geschwister-scholl-preis.de

Der Geschwister-Scholl-Preis wird im Rahmen des Literaturfests München vergeben. Die Preisverleihung findet am 21. November 2016 in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität statt (nur mit Einladung). Am 22. November 2016 ist eine öffentliche Lesung in der Buchhandlung Lehmkuhl geplant.