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Coronavirus – Hinweise für unsere Mitglieder

Alle Regelungen für Bayern im Überblick und weitere Hilfestellungen

In der bayerischen Kabinettssitzung am 7. April wurde beschlossen, die Anfang März erlaubten Inzidenz-unabhängigen Öffnungen wieder zurückzunehmen. Geplante weitere Lockerungen (Kultur, Gastronomie, Sport) sollen frühestens Ende April diskutiert werden.

Für alle bayerischen Buchhandlungen gilt also ab 12. April:

„Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte und Buchhandlungen werden künftig wieder wie sonstige Geschäfte des Einzelhandels behandelt. Sie sind damit nur unter den Bedingungen zulässig, die für den übrigen Einzelhandel gelten. Inzidenzunabhängig dürfen nur die in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung abschließend aufgezählten Geschäfte öffnen.

Der Gesetzentwurf des Bundes zur Notbremse (vom 13. April) – in dem Buchhandlungen bei den Ausnahmen gelistet sind – muss erst noch ein beschleunigtes Gesetzgebungsverfahren durchlaufen. Danach würde das Gesetz im Bundesanzeiger veröffentlicht und in Kraft treten und erst danach wird die Bayerische Staatsregierung die Verordnung auf die neue Gesetzeslage (soweit nötig) anpassen. Wir bitte also um etwas Geduld, wir informieren sobald sich in Bayern eine Änderung für den Buchhandel ergibt.

Bis dahin gilt folgende Einteilung:

Inzidenz Öffnung des Ladens Maskenpflicht Kund*in pro m² Terminvergabe Testpflicht
unter 50 ja bis zum 6. Lebensjahr: befreit
zw. 6.-15. Lebensjahr: Mund-Nasen-Schutz
ab 15. Lebensjahr: FFP2-Maske für Kund*innen
Personal: Maskenpflicht, außer hinter Spuckschutz
bis 800m²: je ein*e Kund*in pro 10m²
über 800m²: je ein*e Kund*in pro 20m²
nein nein
50 bis 100 Click&Meet/
Click&Collect
siehe oben je ein*e Kund*in pro 40m² ja nein
100 bis 200 Click&Meet/
Click&Collect
siehe oben je ein*e Kund*in pro 40m² ja ja (PCR-Test, max. 48h alt oder Schnelltest/Selbsttest, max. 24h alt)
über 200 Click&Collect siehe oben Verkaufsfläche geschlossen empfohlen nein

Eine ausführliche Erklärung zu den Gegebenheiten bei den Mischbetrieben, finden Sie der Übersicht halber in unseren FAQs

Bis auf Weiteres gelten die am 9. April veröffentlichten Änderungen der aktuellen 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV):

§ 12 Handels- und Dienstleistungsbetriebe, Märkte

(1) 1In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 50 überschritten wird, ist die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe untersagt. 2Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Versicherungsbüros, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermitteln sowie der Großhandel. 3Der Verkauf von Waren, die über das übliche Sortiment des jeweiligen Geschäfts hinausgehen, ist untersagt. 4Für nach Satz 2 zulässigerweise geöffnete Betriebe und den Großhandel gilt:

  1. der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann;
  2. der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 10 für die ersten 800 der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 für den 800 übersteigenden Teil der Verkaufsfläche;
  3. in den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen gilt für das Personal Maskenpflicht und für die Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht; soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal;
  4. der Betreiber hat für den Kundenverkehr ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

5Für Einkaufszentren gilt:

  1. hinsichtlich der einzelnen Ladengeschäfte gelten die Sätze 1 bis 4;
  2. hinsichtlich der Einkaufszentren gilt Satz 4 mit der Maßgabe, dass sich die zugelassene Kundenhöchstzahl nach der für Kunden zugänglichen Gesamtfläche des Einkaufszentrums bemisst und das Schutz- und Hygienekonzept die gesamten Kundenströme des Einkaufszentrums berücksichtigen muss.

6Abweichend von Satz 1 ist die Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften zulässig; hierfür gilt Satz 4 Nr. 1, 3 und 4 entsprechend mit der Maßgabe, dass im Schutz- und Hygienekonzept insbesondere Maßnahmen vorzusehen sind, die eine Ansammlung von Kunden etwa durch gestaffelte Zeitfenster vermeiden.

7In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz

  1. unter 50 liegt, ist die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr unter den Voraussetzungen des Satzes 4 zulässig,
  2. zwischen 50 und 100 liegt, ist zusätzlich zu Satz 6 die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig; hierfür gilt Satz 4 Nr. 1, 3 und 4 entsprechend mit der Maßgabe, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 40 m² der Verkaufsfläche; der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden nach Maßgabe von § 2 zu erheben,
  3. zwischen 100 und 200 liegt, gilt Nr. 2 mit der weiteren Maßgabe, dass Kunden nur eingelassen werden dürfen, wenn sie ein negatives Ergebnis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen POC-Antigentests oder Selbsttests oder eines vor höchstens 48 Stunden vorgenommenen PCR-Tests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen.“

    Den weiteren, genauen Wortlaut der 12. BayIfSMV finden Sie auf: www.gesetze-bayern.de, die Änderungen vom 9. April im Bayerischen Ministerialblatt Nr. 261.


    Für alle anderen Unternehmen und Betriebe gelten folgende Auflagen:

    • Es gilt Maskenpflicht auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen; Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Bitte beachten Sie hier die bis 30. Juni geltende SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung.
    • Die Hygiene- und Arbeitsschutzmaßnahmen sind noch einmal zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen und den Mitarbeiter*innen wo umsetzbar Heimarbeit zu ermöglichen.
    • Betriebskantinen werden geschlossen, wo immer die Arbeitsabläufe es zulassen. Zulässig bleibt die Abgabe von mitnahmefähigen Speisen und Getränken. Verzehr vor Ort ist untersagt.
    • Veranstaltungen aller Art sind untersagt.



      Ihr*e Ansprechpartner*in in der Geschäftsstelle